Kirchengemeindeverband Großschwabhausen - Isserstedt


 

Mitten im Weimarer Land gelegen,

aber zum Kirchenkreis Jena zugehörig,

ist unser Kirchengemeindeverband

ein Zusammenschluss aus 7 Gemeinden und 9 Orten:

 

Großschwabhausen

Kleinschwabhausen

Döbritschen mit Vollradisroda

Münchenroda mit Remderoda

Isserstedt

Hohlstedt 

Kötschau

 

Alles, was es über uns zu wissen gibt,

finden Sie auf dieser homepage. 

 

Herzlich willkommen!


#wirsehenpfingstrot

 #wirsehenpfingstrot

 

Am Sonntag (31. Mai 2020) ist Pfingsten.

 

Das Fest von Gott Heiliger Geist.

 

Auf hebräisch heißt dieser Geist RUACH.

 

RUACH ist stürmisch und sie ist feurig - so erzählt es die Bibel.

Und: RUACH ist ROT.

 

Jedenfalls ist das die Farbe, die zu Pfingsten gehört. 

 

Deshalb schlage ich für diese Zeit bis Pfingsten vor:

 

Achte auf das Rote.

 

Dokumentiere es, wenn Du magst, unter dem hashtag: 

 

#wirsehenpfingstrot

 

Du könntest zum Beispiel alle roten Gegenstände in deiner Wohnung oder deinem Zimmer auf einen Haufen tun und den fotografieren.

 

Du könntest etwas kochen, was nur aus roten Zutaten besteht und das Rezept anschließend teilen.

 

Du könntest darauf achten, wo ROT anfängt und wo es aufhört ... wann ist ROT nicht mehr ROT, sondern orange oder braun?

 

Du könntest rote Bilder malen,

jeden Tag ein rotes Kleidungsstück tragen,

aus den Titeln aller roten Bücher

in deinem Bücherschrank ein Gedicht schreiben ...

 

Was will das werden? So fragen sich die Menschen, nachdem Jesu Jünger*innenbegeistert von RUACH über "die großen Taten Gottes" reden (Apostelgeschichte 2, 12). 

 

Ich habe keine Ahnung, was das werden wird mit #wirsehenpfingstrot 

Ich weiß nicht, was Du mit diesem Experiment herausfinden 

und erleben wirst ...

 

... aber ich bin mir ziemlich sicher, dass RUACH ihre rote Freude daran haben wird. 


... getrennt, aber verbunden ...

Das Leben in unseren Gemeinden kehrt nur langsam zurück. Schritt für Schritt. Verantwortungsvoll, denn als Christ*innen tragen wir Verantwortung füreinander und handeln verantwortlich mit dieser Entscheidung. 

 

In der Bibel steht (Apg 2,42):

 

Sie hielten an der Lehre der Apostel fest

und an der Gemeinschaft,

am Brechen des Brotes

und an den Gebeten.

 

Das lasst uns leben zu Hause. 


Auch wenn wir uns nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen im Augenblick persönlich sehen könnten, sind wir doch erreichbar und miteinander verbunden. 

 

Was immer Sie brauchen:

 

ein Gespräch, ein gemeinsames Gebet, Trost oder Hilfe beim Einkaufen, auf den Friedhof fahren oder was auch immer, zögern Sie nicht, sich bei uns zu melden!

 

Pastorin Anne Brisgen

 

Telefon:   036454 50 257
E-Mail:    anne.brisgen@kirchenkreis-jena.de

Gemeindepädagogin Susann Meister

 

Telefon:   036454 50 257
E-Mail:    susann.meister@kirchenkreis-jena.de


Rundverfügungen des Kirchenamtes der EKM

Zur Orientierung für die Gemeindekirchenräte erlässt das Kirchenamt der EKM regelmäßig neue Rundverfügungen. Wenn Sie sich selbst über die aktuellen Regelungen informieren wollen dann finden Sie diese unter:

 

>>> www.ekmd.de


„Eine Kirche,

die Menschen nur Worte anbietet,

aber keine liebevollen Beziehungen, bietet ihnen nur das halbe Evangelium.“


Download
Gemeindeblättchen Juni-Juli-August 2020
gemeindebrief grossschwabhausen juni-jul
Adobe Acrobat Dokument 19.6 MB

Pfingstsonntag:                                                                        begehbarer Gottesdienst                                                                          in der Kirche St. Margareta Großschwabhausen

Wir

feiern Pfingsten.

 

Die Kirche hüllt

sich

in ein rotes Gewand.

 

 

Rot.

 

Wie Liebe und Blut.

Wie Leidenschaft und Äpfel.

Wie Feuer und Rosen.

 

Pfingsten erinnert an die unsichtbare Kraft Gottes: RUACH - Geistkraft.

 

Sie stiftet Unruhe,

bringt  mich in Bewegung,

lässt mich frei sein,

macht meine Gedanken weit,

zieht mich in ihre Kraft.

 

Sie wirkt - in mir, in Dir, in uns.

 

Die Kirche St. Margareta in Großschwabhausen ist

(wie alle unsere Kirchen)

ein OPEN SPACE - jeden Tag geöffnet.

 

An Pfingstsonntag ist in ganz besonderer Weise Raum für:

 

Kerzen anzünden

auf Fragen warten

Gottes Geistkraft spüren

schweigen

lesen

nachdenken

einen Platz finden

eingehüllt werden

 

Du wirst erwartet!


#evangelischejugend

 

ACHTUNG ACHTUNG ACHTUNG

 

ganz neue homepage:

 

https://evangelischejugend-jena.de


Kinder & Kirche ... #kinderkirche ... Kirche mit Kindern

   ... bis auf Weiteres können wir uns ja leider auch nicht in den Kindergruppen treffen ... 

 

... deswegen gibt es in der Kirche von Großschwabhausen jede Woche von Susann (Meister) vorbereitet dienstags eine neue Überraschung für die Kinder der 3 Kindergruppen (Vorschulkinder / 1.-3. Klasse / 4.-6. Klasse)

 

... ihr könnt entweder einen Beutel mit eurem Namen hinterlegen oder ihr nehmt eure Überraschung aus den Körben, die auf den Altarstufen stehen ... 


Kollekten / Spenden 

 

Im Augenblick fehlen Kollekten und Spenden in unseren Gemeinden.

Vielleicht denken Sie darüber nach, wie Sie uns trotzdem unterstützen können. Das wäre toll!


digitale Kirche

  

Auf >>> www.evangelisch.de finden Sie Angebote, den Glauben ohne Ansteckungsgefahr zu leben, beispielsweise gestreamte Gottesdienste und Andachten, digitale Seelsorge, Gebetsimpulse und Vieles mehr.

 

Konfirmationsjahrgang 2020

 

Nach vielen Gesprächen wird es nun so sein, dass es eine Einzelkonfirmation geben wird.

 

Celina-Marie Kötschau wird am Sonntag Exaudi (24. Mai 2020) um 14 Uhr in der Kirche Coppanz konfirmiert.

 

Alle anderen aus dem Jahrgang 2020 werden nach jetzigem Stand am        13. September 2020 konfirmiert. Sobald wir Näheres wissen, finden Sie es hier.

 

Kasualien (Taufen Trauungen Trauerfeiern)

 

In Absprache mit den Bestattungsinstituten und in Übereinstimmung mit den Regelungen des Freistaates Thüringen nehmen wir miteinander Abschied. Auf die Einhaltung der jeweils aktuellen Vorgaben ist zu achten.

 

offene Kirche

 

... unsere Kirchen sind geöffnet ...

 

Sie finden dort Kerzen und Gebetskarten für Ihre Anliegen.

 

Gottesdienste

 

In regionaler Absprache ist folgender Gottesdienstplan entstanden:

 

MAI

 

21. Mai 2020     

10 Uhr  #himmelwärts

               Himmelfahrtsgottesdienst 

               Alter Sportplatz Großschwabhausen

 

JUNI

 

07. Juni 2020

17 Uhr  Gottesdienst

               Kirche St. Johannis Magdala

 

21. Juni 2020

10 Uhr  Gottesdienst 

               Kirche St. Margareta Großschwabhausen

 

JULI

 

05. Juli 2020

10 Uhr  Gottesdienst

               Kirche St. Margareta Großschwabhausen

 

11. Juli 2020

17 Uhr  Gottesdienst

               Kirche St. Johannis Magdala

 

AUGUST

 

02. August 2020

10 Uhr  Gottesdienst

               St. Margareta Großschwabhausen

 

09. August 2020

17 Uhr  Gottesdienst

               Kirche St Johannis Magdala

 

30. August 2020

14 Uhr  Gottesdienst zum Schuljahresanfang

               Pfarrgarten Großschwabhausen

 

ab 07. Juni 2020:

 

jeden Sonntag

10 Uhr     Gottesdienst in der Kirche Vierzehnheiligen





Gedanken.


... was fehlt.

 

Vielen Menschen fehlt es zur Zeit an Vielem. 

An Nähe, an Kinderbetreuung, an Geld, an Struktur, an Zuversicht, an Kunden, an Ablenkung, an Verständnis. 

 

Mir fehlt:

Ein Latte macchiato in einem Café. 

Meine Hand auf einer anderen Hand zum Trösten und Mitmachen.

Sich so freuen, weil so lang nicht gesehen und fest umarmen.

Den Kelch festhalten, für Dich gegeben.

Vor dem Spiegel stehen, Wimpern tuschen, auch wenn es im Kino gleich dunkel ist.

Einen großen Eisbecher teilen.

Laut mitsingen vor der Bühne.

 

Das fehlt.

 

Ich lese es in der Zeitung und höre es im Fernsehen, was für wen am schlimmsten ist. Ich lese, wer für was Verständnis hat und wer keins. Dass es doch nicht so schlimm sei, wenn die Kinder so lange zu Hause sind, war ja früher immer so. Oder dass es doch ein bisschen übertrieben sei, das alles. Jetzt auch noch Masken. Ich lese von #socialdistancing und denke, müsste das nicht zutreffender #physicaldistancing heißen, von #bleibtzuhause und denke, sollten wir jetzt nicht so viel Zeit wie möglich füreinander haben, einfach weil Frühling ist und das Leben schön? Und ich lese gleichzeitig von der großen Sorge, wie das eigentlich noch weiter gehen soll zu Hause. Mir fehlt da einfach die Gelassenheit der Älteren und Alten. Die sagen: ach, man muss sich anpassen, es wird vorbeigehen. Ich bin angespannt trotz festem Einkommen, Garten und Landleben. Drei Kinder zu Hause, ohne Freunde treffen, ohne Spielplatz, Schule und Kindergarten.

 

Als Pastorin falle ich von einer Haltung in die andere. Immer mit schlechtem Gewissen. Auch den Kolleg*innen geht es ähnlich: Einerseits haben wir Angst, die Menschen in unseren Gemeinden allein zu lassen und versuchen alles um sie wissen zu lassen, dass ihre Kirche für sie da ist - andererseits merken wir, dass es nichts bringt, Aktionismus zu entwickeln, ohne eigentlich genau zu wissen, was gebraucht wird.

 

So unterschiedlich die Situation auch sein mag: Alle spüren, was fehlt, spüren, was sie bräuchten.

 

Wir bräuchten Nähe und sollen Abstand halten.

Wir bräuchten Schlaf und haben zu viel im Kopf.

Wir bräuchten eine Perspektive und die Zuversicht, dass es Sommer wird mit Weißweinschorle und Kirmes.

 

Alle Sorgen sind anders und jede ist eine andere Belastung. Jede Sorge sucht nach Lösungen und manchmal findet sich auch eine.

 

Trotzdem höre ich immer wieder: Jede Krise ist eine Chance! Besinnen wir uns wieder auf das Wesentliche, das in unserem schnelllebigen Alltag verloren gegangen ist! oder sogar: Wer weiß, welchen Sinn das hat! Wozu das alles gut ist! Ganz ehrlich: ich kann und will da nicht zustimmen!

 

Nicht jede Krise muss eine Chance sein und nicht alles muss einen Sinn haben!

 

Ich will keiner Pandemie einen tieferen Sinn geben - und schon gar keinen gottgewollten - die tausende Menschen sterben lässt, Pflegekräfte und Ärzt*innen im Dauereinsatz hält und Menschen, die psychisch belastet oder chronisch krank oder einsam oder überfordert sind, an ihre Grenzen bringt.

 

Corona muss keinen Sinn haben.

Das Corona-Virus ist keine Strafe Gottes, keine Chance für die Menschheit und keine Lösung für die Klimakrise.

 

Corona zeigt lediglich in einem Brennglas, was wir schon wissen und fühlen: Was wir brauchen. Was uns fehlt. Das heißt nicht, dass wir, nur weil uns jetzt Vieles fehlt, nach der Corona-Krise unser Leben ändern müssen. Es heißt einfach nur, dass wir das Schöne und das Gute und das Morgen brauchen. Das Leben eben. Und genau das fehlt vielen gerade. Wir leben eben aus der Hoffnung und nicht aus der Angst. Aus der Hoffnung des christlichen Glaubens an Gott, der uns und das Leben liebt und der an Weihnachten sagt: Fürchte Dich nicht! und an Ostern: Er ist auferstanden!

 

Und was mache ich? Ich bete. Das würde ich auch ohne die Corona-Krise tun, aber jetzt brauche ich es umso mehr - weil mir das Leben fehlt.

 

Herzlich,

Ihre Pastorin Anne Brisgen.